Menschenrecht statt Maschinenrecht - Eine Verkehrsplanung für Menschen statt für Autos [03.10.2007]
Früher wie heute gehen oder fahren die Menschen zur Arbeit, zum Einkauf, zur Ausbildung, zu Bekannten usw. - und nach Hause. Die zur Verfügung gestellte Struktur bestimmt das Verhalten, d.h. ein Mobilitätswachstum existiert überhaupt nicht, sondern nur eine Mobilitätsveränderung als Folge politischer Entscheidungen. Erst wenn die Wege zu und von den Autos länger sind als zur Haltestelle des öffentlichen Verkehrs, länger als zum nächsten Geschäft für die täglichen Waren, zum nächsten Spielplatz, zu den nächsten Bekannten, kann der Mensch sich wieder aus seiner Falle befreien. Die Geschwindigkeit frisst den Raum. Zeiteinsparung im System durch Geschwindigkeitserhöhung gibt es nicht. Referenten: Univ.-Pof. Dipl-Ing. Dr.tech. Hermann KNOFLACHER, Universität Wien Dr. Leo SATZINGER, Verkehrsplanung, Tiroler Landesregierung Termin: Dienstag 09. Oktober 2007, 19.00 Uhr Beitrag: EUR 6 oder 0,75 Talente |