Globalisierungskritik für die Praxis - Impulse zum bewussten Handeln [06.08.2007]
Globale ökonomische Entwicklungen wie Megafusionen, Rekordgewinne und Beschäftigtenabbau, die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm, usw. lösen verbreitet Ohnmachtsgefühle aus. Aus steuerbaren wirtschaftlichen Entwicklungen werden salonfähige Dogmen gemacht: "Gegen die Globalisierung zu sein ist wie gegen die Schwerkraft zu sein". Aber sind wir wirklich so machtlos? Die lähmende Ohnmacht steht in auffälligem Widerspruch zum Zeitgeist der grenzenlosen Machbarkeit, der uns täglich einhämmert, wir sollten "an uns glauben" und alles für möglich halten. Totalermächtigung zur individuellen Lebensgestaltung bei gleichzeitiger Totalentmächtigung, was die Mitgestaltung der Rahmenbedingungen betrifft. Es gibt sie aber, die Wege aus dieser „Schizophrenie“. Die Bewegung von jenen, die Visionen entwickeln, Allianzen bilden, Alternativen (ver)suchen und Aktionsformen erproben, ist im Wachsen. Gemeinsam zu denken und zu handeln ist der Ansatz, das Fundament für eine gerechtere Welt. Wir sind nicht "ohn-mächtig“, sondern "ohn-tätig". Jede/jeder von uns kann einen Beitrag zur Veränderung leisten! Die Veranstaltung möchte zum Nachdenken an- und zum Tun aufregen! Am Nachmittag wird mit der Methode Open Space gearbeitet. Impulsgeber: DI Dr. Heinrich WOHLMEYER, Querdenker und Praktiker, Universitätslektor, Lilienfeld Mag. Christian FELBER, freier Publizist und Autor, Gründungsmitglied von attac Österreich Termin: Freitag, 22. Juni 2007, 9.00 – 17.00 Uhr Ort: Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck Beitrag: selbstgewählter Beitrag – je nach den eigenen Möglichkeiten – in Euro (5,- / 10,- / 15,-) oder Talenten Anmeldung bis 19. Juni 2007 erforderlich unter: Haus der Begegnung Rennweg 12 6020 Innsbruck Tel. 0512/587869 Fax: 0512/587869-11 email: hdb.office@dibk.at Detailprospekt erhältlich! Haus der Begegnung gemeinsam mit Welthaus Innsbruck, Grüne Bildungswerkstatt Tirol, Südwind Tirol, attac, Katholische Jugend und Katholische Aktion der Diözese Innsbruck Gefördert durch den Nachhaltigkeitskoordinator des Landes Tirol und die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung. |